Der vergessene Anfang

Offenbarung 14, Vers 8

Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat.

 

Was hat es mit Babylon auf sich?

Noah – nach der Sintflut – arbeitete eines Tages in seinem Weinberg. Bei dieser Arbeit trank er viel Wein, so viel Wein, dass er sich betrunken und unbekleidet in seiner Behausung niederlegte. Sein Sohn Ham, der ihn so sah, ging hinaus und erzählte anderen von der Sünde seines Vaters. Seine beiden Brüder hingegen bedeckten die Nacktheit ihres Vaters mit einer Decke.

Ham repräsentiert hier das Schlechte oder Satan. Seine Brüder dagegen repräsentieren das Gute oder  Jesus.

Nach Noahs Worten werden zwei Linien fortgeführt, die böse und die gute, und deren Eigenschaften forthin mit ihnen.

Ham folgt ein Sohn Kusch. Diesem folgt ein Sohn Nimrod.

Nimrod war der erste Mensch, der Macht gewann auf Erden. Nimrod aus dem negativen, satanischen Strang. Der Anfang seines Königreichs war Babel, die „große Stadt“. Das erste Weltimperium auf Erden.

Nimrod baute Babylon auf. Bekannt ist uns diese Stadt durch den „Turmbau zu Babel“.

1 Mose 11

Die ganze Erde hatte eine einzige Sprache und dieselben Worte. … Und sie sprachen: Wohlan, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, dass wir uns einen Namen machen, damit wir nicht über die ganze Erde zerstreut werden.

Babylonisches Denken beinhaltet also:

Sich selbst einen Namen machen. In den Himmel durch eigene Werke. Babel, in den Vorstellungen der Babylonier das Tor zu Gott. Ihre Selbsterhöhung sollte sie zu Gott bringen. Außerdem wollten sie nicht zerstreut werden.

 

In 1 Mose 9 hatte Gott einen Bund geschlossen mit Noah. Der Bund beinhaltete: Ihr aber seid fruchtbar und mehrt Euch und breitet Euch aus auf der Erde, dass Ihr zahlreich werdet darauf.

Noahs Nachkommen sollten sich also, dem Bund gemäß, ausbreiten. Die Nachkommen seines Sohnes Ham jedoch, also das Volk Nimrods, wollte nicht zerstreut werden, demnach den Bund mit Gott brechen. Die Grundidee hinter Babylon war also bereits ein Bruch des Bundes.

 

Währenddessen folgte Abraham dem Ruf Gottes, zu gehen (komm heraus, mein Volk) – raus aus dem Herrschaftsgebiet Babylons. Abraham schloss einen Bund mit Gott und ging.

1 Mose 12

… Geh hinaus aus Deinem Land und Deiner Verwandtschaft und dem Haus Deines Vaters in das Land, das ich Dir zeigen werde und ich will Dich zu einem großen Volk machen und Dich segnen und Dir einen großen Namen geben.

 

Die Babylonier wollten sich einen großen Namen machen, Abraham hingegen sollte ein großer Namen von Gott gegeben werden.

 

Babylon, die Mutter der Huren (Brecher des Bundes) und der Gräuel der Erde. Mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnen, trunken geworden sind.

Die „Könige der Erde“ haben sich betrunken an der Macht. Mit dieser Macht haben sich die Anführer der Kirche zusammengetan.

Wenn eine Kirche Macht bei den Machthabern (Königen der Erde) sucht, dann heißt dies: sie hat sich von Jesus entfernt. Denn Jesus sagt: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.

Wenn ich bei Jesus bin, habe ich alle Macht. Ich muss mich nicht mit anderen zusammentun. Wenn ich mich von Jesus entferne, muss ich mir die Macht bei anderen holen.

 

Die Kirche hat die Macht irgendwann ganz an sich gerissen, sich am Wein Babylons betrunken, den Weg der Unzucht genommen, sich verwirrt. Alles Übel geht von dort aus.

 

 

 

 

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