VOGELGRIPPE

Die „Vogelgrippe“ hat zugeschlagen.

Oh, nicht in Form von Erkrankungen bei unseren Tieren, sondern aufgrund der Verpflichtung zur Stallhaltung aller „Geflügelten“. Die Regierenden sind offenbar der Meinung, man könne Tiere, die normalerweise im Freien leben dürfen, durchaus einmal ein paar Monate in Ställen einsperren – oder man „schafft sie gleich ganz ab“. Damit dafür auch jeder Geflügelhalter „Verständnis“ zeigt, hat man die Vogelgrippe entdeckt.

 

Unsere Tiere sind Ställe nur für nachts gewöhnt – und manche leben in Volieren, ganz ohne Ställe. Da die Regierenden nun aber die „Stallpflicht“ verordnet haben, und diese auch – unter Androhung drakonischer Strafen bei Zuwiderhandlungen – rigoros durchzusetzen gedenken, mussten wir eine Entscheidung treffen.

 

Alle unsere Hühner für längere Zeit in den Stall einzusperren, der eigentlich nur ihrer nächtlichen Sicherheit dienen sollte, wäre für uns Tierquälerei. Daher haben wir die allermeisten an Besitzer großer Ställe verschenkt, so werden sie recht gut über die Stallpflicht hinweg kommen. Einige wenige wurden geschlachtet und unsere liebsten Hühnchen sind jetzt schweren Herzens eingesperrt.

 

Von den Fasanen haben wir nur ein Paar behalten, die anderen sehr, sehr günstig verkauft oder verschenkt.

 

Die Regierenden haben unseren Selbstversorgungsambitionen erst einmal einen schweren – vermutlich beabsichtigten – Dämpfer versetzt. Im nächsten Jahr werden wir wieder Eier kaufen müssen. Mir persönlich graust es davor allerdings schon. Das Wissen, dass unsere Tiere, von denen die Eier stammten, gute Nahrung und ein freies Leben hatten, hat die Eier zu einem Genuss werden lassen. Vermutlich werden wir schauen, wie man in der Küche ganz ohne Eier zurecht kommt.

 

Zum Schluss möchte ich gerne deutlich machen, dass ich die „Vogelgrippe“ für den gleichen Schwachsinn halte wie die „Schweinegrippe“, die „Gurkenpest (EHEC)“ oder sonstige „Laborneuentdeckungen“. Eher glaube ich noch an Gehirnerweichung, die man jedoch nicht aufwendig festlegen muss, die erkennt man auf den ersten Satz. Leider kann man die davon „Befallenen“ nicht so einfach einsperren.

 

Übrigens haben wir heute das schöne Wetter genutzt, um ein wenig am Rhein zu sitzen. Dort schwammen mehr als 20 Enten friedlich umher. Wegen der „Vogelgrippe“ hätten sie eigentlich alle gleich eingefangen werden müssen, doch es war gerade kein regierender, amtierender oder reglementierender Vogelkäscher anwesend, so haben wir sie mit ein wenig Brot gefüttert und uns an ihrer Freiheit erfreut. Gott sei Dank gab es auch kein „Enten füttern verboten“ Schild …

 

 

 

 

 

 

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