Erfahrungen – Vitamin D3

Vitamin D3 (Cholecalciferol) ist eigentlich ein Prohormon, das sich hauptsächlich durch ultraviolettes, also Sonnenlicht, bildet.

Wer sich über Vitamin D3 weiter informieren möchte, findet dazu im Internet vielfältige Beiträge.

Zu wenig Vitamin D3 – und das ist zumindest im Winter eigentlich immer gegeben – kann zu verschiedenen körperlichen Beeinträchtigungen führen, z.B.

ein anhaltendes Gefühl von Schwäche, Müdigkeit, Nervosität; Muskelzittern, -verspannungen, -krämpfe; Konzentrationsschwäche; Schlafstörungen; Kopfschmerzen und Schwindelgefühl; Gelenkschmerzen; zuckende Augenlider.

 

Es gibt noch mehr, doch diese Probleme hatte ich mehr oder weniger alle. Muskelzuckungen in den Beinen, wenn ich abends ins Bett ging, zuckende Augenlider an manchen Tagen, ein allgemeines Schwächegefühl und Schlafstörungen waren eine unangenehme Beeinträchtigung.

 

Irgendwann habe ich einen längeren Artikel über die Eigenschaften von Vitamin D3 gelesen, vielleicht auch etwas auf YouTube gesehen, jedenfalls wollte ich es ausprobieren. In Deutschland kann man Einheiten bis 1000 bekommen. Von Dr. Coldwell hatte ich allerdings gehört, dass er mit sehr hohen Einheiten arbeitet. Manchmal fahren wir nach Holland, wo viele Vitamine in höheren Einheiten zu bekommen sind. Also habe ich zunächst Tabletten mit einer Einheit von 5000 eingenommen. Das hat mir gut getan. Doch mit der Tablettenform war ich irgendwie nicht so ganz zufrieden.

Später, nachdem ich die Tabletten des Vitamins schon einige Zeit weggelassen hatte (es war schließlich erst Herbst) bin ich auf flüssiges Vitamin D3 + K2 umgestiegen (dies hatte ich zu Probezwecken gleich mit eingekauft). Der – erneute – Einstieg in die Vitamin D3 Einnahme hatte eine sehr überraschende Wirkung. Es hört sich zwar etwas seltsam an, doch es war, als ginge ein Licht in mir an. Ich hatte auch gar nicht bemerkt, dass meine Beine abends nicht mehr zuckten. Und meine Schlafstörungen sind ebenfalls weg. Es gibt Nächte, in denen ich nicht so richtig gut schlafe, doch die wirklichen Probleme die ich hatte – am liebsten wäre es mir gewesen, wenn die Nacht ausgefallen wäre -, die sind verschwunden.

Ich habe wirklich erst durch die Einnahme der – nun – Tropfen Vitamin D3 gemerkt, welche Dunkelheit (ich weiß es nicht anders zu beschreiben) sich bei mir eingeschlichen hatte. Die Muskelzuckungen habe ich immer auf „anstrengende oder stressige Tage“ geschoben – oder auf’s Alter   :-))

Ich glaube nicht, dass diese Wirkung erst durch den Zusatz von Vitamin K2 aufgetreten ist. Es gab ja auch durch die Tabletten schon eine Wirkung, die mir nur nicht sofort aufgefallen ist. Die Tropfenform gefällt mit allerdings besser als die Tablettenform. Ich nehme jetzt 6000 bis 7000 Einheiten täglich und fühle mich damit gut. Vielleicht versuche ich noch eine Steigerung, weniger würde ich jetzt im Winter nicht einnehmen wollen. Für die nächsten Wochen reicht der Flascheninhalt, dann muss ich mal wieder nach Holland – unseren reizenden Gesundheitswächtern hierzulande sei’s gedankt …

 

 

 

Für die speziellen Freunde des Codex Alimentarius und die sonstigen Gesundheitswächter:

Dies ist keine Empfehlung zur Einnahme von „riskanten, gesundheitsgefährdenden, problematischen, ungesunden, schädlichen, unbekömmlichen“ (hab ich was vergessen?) Nahrungsergänzungsmitteln, sondern ein persönlicher Erfahrungsbericht.

Ich möchte auf keinen Fall jemanden dazu ermutigen, seine Gesundheit in die eigenen Hände zu nehmen.

 

 

 

 

 

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Neuanfang

Dieser Blog sollte unsere Erfahrungen mit den Dingen beschreiben, die für uns ein anregendes Leben ausmachen. Dabei bin ich meist bei den Tieren hängengeblieben, weil sie viel Zeit beanspruchten, uns jedoch auch die meiste Freude bereitet haben.

 

„Nebenbei“ haben wir uns natürlich auch mit anderen Dingen beschäftigt, und so ist die Zeit verflogen. Viele Erfahrungen haben wir gesammelt. Wir konnten vieles ausprobieren.

Einkochen ist zu einem neuen, großen Projekt geworden. In diesem Jahr konnten wir unser erstes selbst produziertes Sauerkraut bereits essen. Erfahrungen mit Kuchen im Glas, eingemachten Tomaten, Zwiebeln, Kartoffeln und Früchten sonstiger Art haben uns eine neue Freude beschert.

Das Häkeln und Stricken konnte erweitert und verfeinert werden, Nähen bleibt in Planung.

Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden. Die Tierhaltung hat sich allerdings als problematisch gezeigt. Nicht etwa durch die Tiere, sondern durch die überbordende Einmischung der Regierenden. Es gibt so viele unsinnige Regelungen, Vorschriften, Bestimmungen, Verpflichtungen und natürlich Geldforderungen, die zeigen, wie sehr sich die Regierenden von ihrer tatsächlichen Aufgabe, Vertretung des Volkes, befreit haben.

 

Erfahrungen mit den Regularien der Regierenden haben mich schon vor vielen Jahren dazu gebracht, mich intensiver mit der Thematik der Macht zu beschäftigen. Dinge, die ich dabei entdeckt habe, möchte ich teilen. Dies geht nicht im Zusammenhang mit dem Verein, an dem auch andere Menschen beteiligt sind.

Das, worüber ich zukünftig schreiben möchte, geht einzig auf meine „Kappe“. Der Verein hat damit nichts zu tun.

Das bisher Geschriebene lasse ich zunächst einmal stehen, um zu zeigen, woher ich „komme“. Je nachdem, wie ich arbeits- und themenbedingt dazu in der Lage bin, richte ich vielleicht später eine neue Seite ein – das wird sich zeigen.

 

Ich bin sehr tief in die Themen, über die ich schreiben möchte, eingestiegen und hoffe, dass ich einen verständlichen Überblick schaffen kann. Interessante eigene Erfahrungen im Bereich der Heilmittel füge ich immer mal wieder ein. Es wird einiges zu schreiben und zu übersetzen sein, da ich sehr viel im englischsprachigen Raum geforscht habe. Dies einfach deshalb, weil dort erheblich mehr Informationen zu bekommen sind, als im deutschsprachigen Raum.

 

Die Zeiten werden unruhiger. Zu wenige Menschen sind informiert. Den Menschen, die schon viel zur Aufdeckung der Dinge hinter den Dingen getan haben, danke ich – ein wenig möchte ich weitergeben, daher dieser Neuanfang.

VOGELGRIPPE

Die „Vogelgrippe“ hat zugeschlagen.

Oh, nicht in Form von Erkrankungen bei unseren Tieren, sondern aufgrund der Verpflichtung zur Stallhaltung aller „Geflügelten“. Die Regierenden sind offenbar der Meinung, man könne Tiere, die normalerweise im Freien leben dürfen, durchaus einmal ein paar Monate in Ställen einsperren – oder man „schafft sie gleich ganz ab“. Damit dafür auch jeder Geflügelhalter „Verständnis“ zeigt, hat man die Vogelgrippe entdeckt.

 

Unsere Tiere sind Ställe nur für nachts gewöhnt – und manche leben in Volieren, ganz ohne Ställe. Da die Regierenden nun aber die „Stallpflicht“ verordnet haben, und diese auch – unter Androhung drakonischer Strafen bei Zuwiderhandlungen – rigoros durchzusetzen gedenken, mussten wir eine Entscheidung treffen.

 

Alle unsere Hühner für längere Zeit in den Stall einzusperren, der eigentlich nur ihrer nächtlichen Sicherheit dienen sollte, wäre für uns Tierquälerei. Daher haben wir die allermeisten an Besitzer großer Ställe verschenkt, so werden sie recht gut über die Stallpflicht hinweg kommen. Einige wenige wurden geschlachtet und unsere liebsten Hühnchen sind jetzt schweren Herzens eingesperrt.

 

Von den Fasanen haben wir nur ein Paar behalten, die anderen sehr, sehr günstig verkauft oder verschenkt.

 

Die Regierenden haben unseren Selbstversorgungsambitionen erst einmal einen schweren – vermutlich beabsichtigten – Dämpfer versetzt. Im nächsten Jahr werden wir wieder Eier kaufen müssen. Mir persönlich graust es davor allerdings schon. Das Wissen, dass unsere Tiere, von denen die Eier stammten, gute Nahrung und ein freies Leben hatten, hat die Eier zu einem Genuss werden lassen. Vermutlich werden wir schauen, wie man in der Küche ganz ohne Eier zurecht kommt.

 

Zum Schluss möchte ich gerne deutlich machen, dass ich die „Vogelgrippe“ für den gleichen Schwachsinn halte wie die „Schweinegrippe“, die „Gurkenpest (EHEC)“ oder sonstige „Laborneuentdeckungen“. Eher glaube ich noch an Gehirnerweichung, die man jedoch nicht aufwendig festlegen muss, die erkennt man auf den ersten Satz. Leider kann man die davon „Befallenen“ nicht so einfach einsperren.

 

Übrigens haben wir heute das schöne Wetter genutzt, um ein wenig am Rhein zu sitzen. Dort schwammen mehr als 20 Enten friedlich umher. Wegen der „Vogelgrippe“ hätten sie eigentlich alle gleich eingefangen werden müssen, doch es war gerade kein regierender, amtierender oder reglementierender Vogelkäscher anwesend, so haben wir sie mit ein wenig Brot gefüttert und uns an ihrer Freiheit erfreut. Gott sei Dank gab es auch kein „Enten füttern verboten“ Schild …

 

 

 

 

 

 

Veränderung

Es ist an der Zeit, einen kleinen Überblick über unsere Aktivitäten niederzuschreiben, um die Ereignisse der letzten Monate festzuhalten.

Es hat viel Freude gegeben mit unseren Tieren, jedoch auch wieder traurige Ereignisse.

 

Im Frühjahr haben die Schafe erneut Nachwuchs bekommen. Unter den Neuankömmlingen waren dieses Mal hauptsächlich kleine Böckchen, so dass wir gezwungen sind, in den nächsten Wochen einige davon auszuwählen, die geschlachtet werden müssen.

Über diese Notwendigkeit haben wir lange Zeit gesprochen. An der Reduzierung der Böcke geht einfach kein Weg vorbei. Aus früheren Erfahrungen heraus muss man akzeptieren, dass kleine Böckchen, so süß und lieb sie auch sind, sich innerhalb eines Zeitraums von etwa anderthalb Jahren zu Böcken entwickeln, die sich gegenseitig bekämpfen und ihren Drang nach Dominanz auch auf die menschlichen Betreuer ausdehnen. Diese Kämpfe bringen viel Unruhe in die Herde und können auch dazu führen, dass sich Tiere ernsthaft verletzen oder gar töten. Die Möglichkeiten, sie an Menschen abzugeben, die sie nicht schlachten wollen, sind bedauerlicherweise gering.

Unser lieber Benni ist in der letzten Woche unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Damit ist der „Chef“ – unser weißer Heidschnucken-Zuchtbock – tot. Er war ein besonders schönes, außergewöhnliches Tier in Aussehen und Verhalten. Dieser Verlust ist sehr traurig. Wir hoffen, er ist schnell und schmerzfrei gestorben.

Das hat erneut zu einer Diskussion über die gesamte Situation mit der Schafhaltung geführt. Ich persönlich bin der Meinung, da der Respekt gegenüber dem Eigentum anderer und die Achtung vor dem Lebens der Tiere in der Bevölkerung immer mehr abnimmt, hier bedauerlicherweise die Möglichkeit besteht, dass wir morgens zur Weide kommen, um festzustellen, dass die Tiere entweder gestohlen oder gleich an Ort und Stelle getötet wurden. Die Frage des Fortbestands unserer Herde steht ungelöst im Raum.

 

Die Enten hat leider alle der Fuchs geholt. Nachdem wir bei den Hühnern Ruhe vor dem Fuchs hatten, war der Entenbereich offensichtlich – trotz großer Sorgfalt beim Bau – nicht fuchssicher genug.

 

Das Ausbrüten von Eiern wurde – meiner Meinung nach – durch eine hinterhältige Tat vereitelt. Wir mussten feststellen, dass über Nacht an der Temperatureinstellung des Brutapparates manipuliert worden war, so dass die Eier bei 42 ° abgetötet wurden. Leider sind nicht wir ausschließlich im Besitz der Schlüssel zum Stall auf dem Gelände des Kleintierzuchtvereins, bei dem wir einige Tiere halten. Aber: kein Beweis, keine Verfolgung der Tat. Leider auch keine neuen Hühner. Die alten legen zwar auch noch einige Eier, doch nicht die Menge, die wir benötigen würden, um wenigstens einen kleinen Ausgleich für die allgemeinen Futterkosten zu erhalten.

 

Ein Paar der Fasane konnten wir verkaufen. Aus dem kleinen hellen Küken vom letzten Jahr hat sich ein wunderschöner goldgelber Fasan entwickelt, der einen Hang dazu hat, Töne von sich zu geben, die auch noch, im Gegensatz zu denen der anderen Fasane, schön melodisch klingen. Eine erfreuliche Entwicklung hier, wenn wir auch in diesem Jahr keinen Nachwuchs hatten, da eine Rattenplage auf dem Gelände des Vereins, bei dem wir auch diese Tiere halten, zum Verlust der meisten Eier geführt hat. Diejenigen, die wir retten konnten, sind im Brutautomaten umgekommen.

 

Unser Hildchen – die kleine Ziege – hat wieder Nachwuchs bekommen. Sie soll den Kleinen dauerhaft bei sich behalten können, damit sie unter den Schafen , zu denen wir sie bringen mussten, nicht so allein ist. Das Böckchen müssen wir kastrieren lassen, damit keine Inzucht entsteht.

Ein paar von den großen Ziegenböcke sollen abgegeben werden. Eine Zucht hier konnte sich durch den Tod des besonders seltenen Kupferhalsbocks nicht verwirklichen lassen. Wir hoffen, sie in gute Hände geben zu können.

 

Die Aufrechterhaltung unseres Tierbestandes ist von verschiedenen Umständen abhängig, insbesondere auch von den offensichtlichen Veränderungen überall in der Welt. Wir beschäftigen uns intensiv damit. Es ist leider nicht mehr gegeben, dass man Tiere einfach so unbehelligt halten kann. Die Unsicherheit macht sich mehr und mehr bemerkbar. Die Richtung, in der die Veränderungen sich entfalten, gefällt uns nicht.

Vor einiger Zeit habe ich einige kleine Geschichtchen verfasst, die die Themen aufgegriffen haben, über die wir u.a. reden. In diesen Bereichen sind wir nicht unbedingt einer Meinung, doch stimmen wir darin überein, dass es in naher Zukunft zu größeren Umwälzungen kommen wird, auf die man sich besser vorbereiten sollte.