Angst oder Gott

Die letzte Woche war in vielerlei Hinsicht schwierig.

Zudem wurde mir das Schreiben, das mir seit dem Beginn meines Blogs so gefallen hat, zur Qual und ich begann daran zu zweifeln, dass es richtig sei, die Gedanken und die Ereignisse, die mich und uns beschäftigen, zu veröffentlichen.

Es scheint eine Zeit angebrochen zu sein, die für uns alle eine große Herausforderung darstellt. Konflikte lauern an jeder Ecke, und wenn man nicht bei sich selbst bleibt, wird man hineingezogen. Leider ist „der Feind“ klug und nutzt jede Unaufmerksamkeit, um sein „Gift“ zu versprühen. Manchmal ist es ein Artikel, den man liest, manchmal ist es eine kleine oder größere Boshaftigkeit eines Mitmenschen, z.B. bei den „Ämtern“, oder ein falsch aufgefasstes Wort eines Freundes, hinzu kommt die allgemeine Spannung die die gesamte Erde irgendwie überzieht – ein Mix daraus kann den standhaftesten Menschen ins Schleudern bringen.

Plötzlich erinnerte ich mich an einen Satz, den ich selbst vor vielen Jahren einmal einem kleinen Jungen in der Kommunionsvorbereitung gesagt hatte: „Egal, was im Leben passiert, wie schwer es auch erscheint, wenn alle Dich verlassen haben, dann bleibt Dir immer noch Gott – wenn Du Gott nicht hast, dann hast Du nichts mehr.“

Ich war und bin nicht religiös, doch gläubig und obwohl ich evangelisch getauft wurde, habe ich, weil meine Kinder katholisch getauft sind, bei den Kommunionsvorbereitungen geholfen. Der Pfarrer, der leider sehr früh gestorben ist, wusste, dass ich mir zwar die Sitten und Gebräuche der katholischen Kirche anlesen musste, doch dass ich mich bei Gott Zuhause fühlte. Ich erinnere mich noch an sein Lächeln, als er die Geschichte von den Jüngern erzählte (die eines Nachts bei stürmischer See Angst bekamen, zu kentern, und deshalb Jesus, der fest schlief, weckten und ihn um Hilfe baten, worauf Jesus fragte, ob sie kein Vertrauen hätten), und danach in die Runde fragte, was uns diese Geschichte wohl sagen wolle, worauf ich antwortete: „Wer auf Gott vertraut, der kann ruhig schlafen.“

Seltsam oder vielleicht doch gerade richtig, dass solche Gedanken und Erinnerungen dann auftauchen, wenn man sich irgendwie „verstrickt“ hat. Gerade, als mich die Ereignisse um mich herum und die allgemeine angespannte Stimmung schon fast in ihren Sog gezogen hatten, hat das ewige Licht meine Aufmerksamkeit auf sich gerichtet. Bei der Küchenarbeit habe ich dann noch eine Sendung mit Steve Quayle und Pastor David Lankford vom 14. August (Hagmann and Hagmann Report auf YouTube) angehört und das hat das Licht zu einer ansehnlichen Flamme werden lassen, die die aufkommende Dunkelheit um mich herum vertrieben hat.

Jedem, der dies hier liest möchte ich sagen: Du hast es selbst in der Hand, ob Du Dich hineinziehen lässt in die aufkommende Angst, für die es immer wieder Gründe gibt, dessen bin ich mir sehr bewusst, oder ob Du in das Licht Gottes, das immer bei Dir ist, schauen willst. Die Angst ist der Schatten, der sich in eine schreckliche Dunkelheit verwandeln kann, doch egal, wie dunkel es schon geworden ist, vor dem Licht Gottes weicht die Dunkelheit zurück. Es reicht, wenn Du sagst: Ich danke Dir Gott, dass Du bei mir bist. Sag oder denke für ein paar Minuten nur diese wenigen Worte (oder denke Dir selbst etwas aus, dass Dir entspricht) – Du wirst sehen, wie sich Dein Körper entspannt und Deine Stimmung sich hebt.

 

Gott, ich danke Dir …

 

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