Unverhofft kommt oft

Heute waren wir auf dem Weg zu einem Bekannten Tierfreund, um ein paar Hühner für den freundlichen Bäcker zu besorgen, der uns immer mit Altbrot für unsere Tiere versorgt.

Gerade angekommen, erhielten wir einen Anruf der Polizei – Tierhalter hinterlassen sicherheitshalber ihre Telefonnummer bei der Polizei für den Fall, dass die Tiere plötzlich irgendwo auftauchen, wo sie nicht sein sollten – dass sich in dem Ort, wo auch ein Teil unserer Tiere untergebracht ist, eine Ziege auf einem Dach aufhalten würde. Die Tierärztin habe das „Problem“ gemeldet, ob wir uns darum kümmern könnten.

Natürlich sind wir gleich hingefahren und trafen zufällig bei der Tierärztin, die uns die genaue Position der Sichtung erklären sollte, den vermutlichen Inhaber der entkommenen Ziege – welcher von dem angeblichen Abgang allerdings bisher nichts bemerkt hatte.

Die umgehende Suche ergab zwar nicht den Fund einer Ziege, jedoch konnten wir ein Schaf retten, das sich in einer verzwickten Lage zwischen Hang und Straße auf einem Dach befand. Wir haben es eingefangen, zu uns ins Auto genommen und erst einmal mit Bach-Blüten (Rescue) versorgt – es zitterte richtig vor Angst.

Ein bisschen Reiki hat ihm zusätzlich geholfen, es hat sich schnell erholt und bald ganz ruhig im Auto gelegen.

Der Eigentümer hat uns angeboten, das Schaf zu „übernehmen“. Weitere 6 Schafe, die er von der gleichen Sorte hat, will er auch abgeben, und da mindestens eines davon ein Junges unseres geretteten Tieres ist, überlegen wir den Kauf aller 7.

Wir haben das gerettete Schaf erst einmal mitgenommen – vermutlich ist die Option für die kleine Schar: wir oder der Schlachter. Sieht so aus, als hätten wir bald eine vergrößerte Herde.

Nach dieser ganzen Aktion mussten wir uns natürlich auch noch um die Hühner kümmern. Ich habe mich dabei mal wieder gefragt, wie das alles ohne Auto zu bewerkstelligen wäre. Da muss auf jeden Fall an einer Lösung gearbeitet werden.

Na, die Hühner – eigentlich sollten es 3 für den Bäcker sein – wollte der Besitzer nur im Gesamtpaket abgeben, sprich 1 Hahn und 4 Hennen. Sie sind in diesem Jahr geschlüpft, also noch nicht ausgewachsen, und da man nicht so recht erkennen kann, von welcher Rasse sie eigentlich sind, wissen wir auch nicht, wie groß sie noch werden. 3 sind vergeben, bleiben aber noch der Hahn und ein Huhn. Wir hoffen, sie in die Hühnerschar im „Aufnahmelager“ Garten integrieren zu können.

Neuzugänge für heute: erstmal ein Schaf, ein Hahn und eine Henne.

Der Tag war gelaufen, ich bin mal wieder zu nichts anderem gekommen – Tierhaltung ist wirklich nichts für „nebenbei“ …

 

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