Erfahrungen – Bach-Blüten

Bisher habe ich viel über unsere Tiere geschrieben, doch wir beschäftigen uns nicht nur damit.
Ein weiteres Thema sind Pflanzen. Dieses ist ein umfangreiches Gebiet, über das sich sehr viel schreiben lässt. Beginnen möchte ich mit den Dingen, die wir schon an uns selbst erfahren haben.

Ich selbst habe immer mal wieder gesundheitliche Herausforderungen zu bewältigen und greife als erstes zu den Bach-Blüten. Mein Erste-Hilfe-Mittel sind die Rescue-Tropfen. Diese Tropfen sind zusammengesetzt aus
– Star of Bethlehem (Doldiger Milchstern) – gegen Schreck und Betäubung
– Rock Rose (gemeines Sonnenröschen) – gegen Terror und Panikgefühle
– Impatiens (Drüsentragendes Springkraut) – gegen mentalen Stress und Spannung
– Cherry Plum (Kirschpflaume) – gegen Angst, die Kontrolle zu verlieren
– Clematis (gemeine Waldrebe) – gegen die Tendenz „abzutreten“, gegen das Gefühl „Weit weg zu sein“, das oft vor einer Bewusstlosigkeit auftritt. (Diese Erläuterungen habe ich dem Buch „Bach Blütentherapie“ von Mechthild Scheffer entnommen.)

Über die Bach-Blüten habe ich vor vielen, vielen Jahren – als ich noch ganz jung war – von einem lieben Kollegen erfahren. Er war bereits in den 60ern und hat sich mit vielen „seltsamen“ Dingen beschäftigt (außer mir haben sich alle über ihn lustig gemacht) – heute bin ich ähnlich „seltsam“ wie er.

Da ich, wie erwähnt, immer schon begeisterte Leserin war, habe ich mich in das Thema Bach-Blüten intensiv eingelesen. Für Interessierte hier eine Liste der Bücher, die ich zum Thema besitze und „studiert“ habe:
I.     Edward Bach – Die nachgelassenen Originalschriften; München 1991, Heinrich Hugendubel Verlag
II.    Edward Bach von Nora Weeks; München 1988, 2. Aufl. 1991, Heinrich Hugendubel Verlag
III.   38 Bach Original Blütenkonzentrate von Nora Weeks und Victor Bullen; Stuttgart 1992, Jungjohann Verlagsgesellschaft
IV.   Bach Blütentherapie von Mechthild Scheffer; Lizenzausgabe Bertelsmann-Club; © by Heinrich Hugendubel Verlag München 1981
V.    Innere Harmonie durch Bach-Blüten von Sigrid Schmidt; München 1994, Gräfe und Unzer Verlag
VI.   Nie mehr Schulstress (Bach Blüten und Homöopathie) von Sigrid Schmidt; München 2001, Gräfe und Unzer Verlag
VII.  Blütenbilder-Seelenbilder von Beatrice C. Müller und Siegfried Köpfer; Braunschweig 1994, 6. Auflage, Aurum Verlag
VIII. Edward Bach – Blüten die Heilen; München 1992, Wilhelm Heyne Verlag
IX.   Die Original Heilblüten-Farbkarten; Neuhausen, Schweiz, 1989, AGM AGMüller
Außerdem habe ich noch zwei kleine Taschenheftchen, die ich – ungern – hin und wieder mal ausleihe.

Um mit den Bach-Blüten umgehen zu können, muss man nicht all diese Bücher gelesen haben. Wie man allerdings an der Anzahl erkennen kann, darf es für mich ruhig gründlich sein. Es sind nicht alle neu gewesen, manche habe ich vom Flohmarkt. Die Bücher über Dr. Bach und sein Leben z.B. waren mir wichtig, weil ich wissen wollte, „was dahinter steckt“. Er war ein interessanter Mensch, Arzt und Bakteriologe, der sich ganz der für ihn wichtigen Sache verschrieben hat.

Nora Weeks, seine engste Mitarbeiterin, die nach seinem Tod verschiedene Bücher herausgegeben hat, ist dementsprechend die erste Adresse für die Weitergabe der Forschungsergebnisse.

Dem Buch „Die nachgelassenen Originalschriften“ von den Kuratoren des Dr. Edward Bach Centre, England, habe ich die nachstehenden Punkte eines Vortrags von Dr. Bach aus dem Jahre 1936 (dem Jahr seines Todes) entnommen, die er „die Hauptprinzipien seines Verfahrens“ nannte:

„1. Die Methode verlangt von demjenigen, der sie anwendet, keinerlei medizinische Vorkenntnisse.

2. Die organische Symptomatik ist völlig ohne Belang.

3. Der wichtigste Aspekt unseres psycho-organischen Systems ist das Gemüt, und folglich ist es am verlässlichsten, sich bei der Auswahl der Essenzen von den entsprechenden psychischen Zuständen leiten zu lassen.

4. Entscheidend ist allein, wie der Patient auf seine Krankheit reagiert – nicht hingegen die Erkrankung selbst.

5. Gefühlszustände wie Angst, Niedergeschlagenheit, Zweifel, Hoffnungslosigkeit, Reizbarkeit, der Wunsch nach Zuspruch oder Alleinsein oder auch Unentschiedenheit – diese Zustände lassen Rückschlüsse darauf zu, wie der Patient auf sein Leiden reagiert und welche Essenzen er braucht.“

Und er sagte auch noch:

„Wenn wir nichts als Körper wären, so gäbe es für uns nichts als unseren eigenen Vorteil, nichts als unsere eigene Bequemlichkeit und die Befriedigung unserer unmittelbaren Bedürfnisse.

Aber dies ist nicht der Fall. Jedes freundliche Lächeln, jeder freundliche Gedanke, jede aus Liebe oder Sympathie oder Wohlwollen für andere ausgeführte hilfreiche Tat ist ein Beweis dafür, dass es in uns etwas gibt, was größer ist, als das, was wir sehen – dass wir einen göttlichen Funken in uns tragen und an einem unsterblichen Prinzip teilhaben.

Und je mehr dieser göttliche Funke in uns leuchtet, um so mehr Mitgefühl, Wohlwollen und Liebe strahlen wir aus und um so mehr werden wir von unseren Mitmenschen geliebt …

Aber auch das Maß des Friedens, des Glücks, der Freude, der Gesundheit und des Wohlbefindens, das für unser Leben bestimmend ist, hängt davon ab, inwieweit der göttliche Funke unser ganzes Dasein erleuchtet.

… Es ist ein wundervoller, gleichwohl absolut wahrer Gedanke, dass gewisse Pflanzen, indem sie uns Trost und Heilung bringen, zugleich auch unsere Verbundenheit mit unserem göttlichen Ursprung stärken. Und das zeigt sich auch immer wieder darin, dass die Kranken nicht nur von ihren körperlichen Gebrechen genesen, sondern dass die Blütenessenzen sie auch mit Frieden, Hoffnung, Freude, Mitgefühl und Wohlwollen erfüllen oder die entsprechenden inneren Zustände verstärken, sofern sie bereits vorher vorhanden waren.

… Im übrigen kann gar kein Zweifel daran bestehen, dass Heilung sich in dem Maße einstellt, wie die Harmonie zwischen dem höheren Selbst in unserem Inneren und unserem äußeren Körper zunimmt.“

Dr. Bach war offensichtlich nicht nur ein guter Arzt, wie es beschrieben wird, sondern auch ein Mensch von großem Wissen.

Die Blüten habe ich schon meinen Kindern, mir selbst und unseren Tieren gegeben. Die Rescue (oder Notfall-) Tropfen habe ich immer bei mir – es könnte mein eigenes Leben sein, das ich rette (wie Dr. Bach es formulierte).

Nach all den wundervollen Worten von Dr. Bach muss ich allerdings auch noch eine Kritik anbringen:

Seit einigen Monaten bekommt man in den deutschen Apotheken nur noch diese ekelhaften, süßlich pappigen Tropfen „ohne Alkohol“ (ich habe hier in meiner Gegend mehrere Apotheken aufgesucht und gefragt, ob sie die „alten“ bestellen könnten – nein, gibt es nicht mehr). Nicht nur, dass diese „Tropfen ohne Alkohol“ für mich wirklich widerlich sind, man hat sich auch eine satte, supersatte, megasatte Preiserhöhung gegönnt. Die normalen Fläschchen – ehemals mit Alkohol – waren nämlich die sogenannten „stock bottle“. Man gab 5 – 10 Tropfen in ein kleines Fläschen (10 ml), füllte mit Wasser (und etwas Alkohol zur Haltbarmachung) auf und fertig war die Mitnahmeportion. Heute soll man von dem ekel-pappsüßen Inhalt der Originalflasche 3 – 4 Tropfen nehmen. Das bedeutet, konnte man früher aus einer 10 ml stock bottle Bach-Blüten wer weiß wie viele Fläschchen „Mitnehmportionen“ herstellen, so hat man heute  e i n m a l  10 ml und das wars. Ich bin nicht sonderlich gut in Mathe, doch das ist ganz offensichtlich ein überdimensionaler neuer Reibach für die Hersteller – natürlich alles für die Gesundheit der Bevölkerung, die Riesenmenge Alkohol, die in ein 10 ml Fläschchen passt, ist schon sehr gefährlich …

Na ja, Amazon hat noch die „alten“ Tropfen mit Alkohol – einen Vorrat anzulegen ist vermutlich eine gute Idee. Zumindest für diejenigen, die sich die Tropfen nicht selber herstellen wollen, denn auch dafür hat Dr. Bach einfache Anleitungen gegeben. Die einzige Schwierigkeit ist das Finden der verschiedenen Blüten – nicht alle wachsen hier bei uns.

Bach-Blüten sind sehr wirksam. Man muss sich allerdings ein bisschen mit sich selbst beschäftigen, um zu erkennen, was ist es eigentlich, das mir gerade wirklich Probleme macht – es ist nämlich nicht z.B. der Magen, der ist nur das Symptom, wir haben leider verlernt, uns um die Ursachen zu kümmern.

Man kann mit den Blüten keine Fehler machen. Bücher zum Thema gibt es zum Ausleihen in Bibliotheken – und einen Versuch ist es wert …

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