Was uns bewegt …

Wir haben einen kleinen Verein gegründet, um gemeinschaftlich ein anregendes Leben zu gestalten – im Einklang mit Raum und Erde.

Wir halten verschiedene Tiere.
Die Beschäftigung mit ihnen führt zu unterschiedlichen Herausforderungen. Das Füttern, das Pflegen, das Beobachten, das Umgehen mit ihnen ist Arbeit und Anregung zugleich. Hühner und Enten schenken uns ihre Eier, sie brüten nur selten selbst einige davon aus. Sie müssen allerdings von uns geschlachtet, bzw. selbst zum Schlachter gebracht werden, wenn sie als Braten oder Suppe dienen sollen. Ein Tier auszusuchen, ihm das Leben zu nehmen, um es zu essen, ist nicht einfach – daher essen wir wenig Fleisch. Wir „produzieren“ auch nur soviel Nachwuchs, wie unsere Wiesen an Futter hergeben. Das Fleisch der Tiere wird mit Respekt und Achtung gegessen in dem Wissen, dass wir vorher für ihr Wohlergehen getan haben, was uns möglich war.
Die meisten Tiere leben auf den Wiesen. Andere, die zu uns gekommen sind, wie die Goldfasane, müssen im Gehege bleiben, weil sie draußen davon fliegen würden und in der freien Wildbahn nicht überleben könnten. Ein Beschneiden der Flügel lehnen wir ab.
Einige der Hühner sitzen auch gern auf den Bäumen, doch sie kommen meist freiwillig herunter, wenn es abends Körnerfutter gibt. Das nächtliche Einsperren ist unbedingt nötig, wie wir aus trauriger Erfahrung lernen mussten, denn der Fuchs hat auch Hunger und ist nicht wählerisch.

Wir beschäftigen uns mit Pflanzen.
Wildpflanzen, häufig als Unkraut abgetan, wachsen ja noch überall. Viele haben wir schon kennen- und schmecken gelernt. In unserem kleinen Gewächshaus können wir eigene Pflanzen schon im zeitigen Frühjahr aussähen. Auf Kräuter wollen wir uns im nächsten Jahr spezialisieren. Es gibt ja so viele Verwendungsmöglichkeiten für Kräuter – sie dürfen ruhig auch „exotisch“ sein, die Kräuter und die Verwendungsmöglichkeiten.
Auf den von uns gepachteten Wiesen stehen auch die unterschiedlichsten Bäume und Büsche: Apfel-, Kirsch-, Nussbäume, Birken, Linden, Holunder, Weißdorn, Schwarzdorn, Rosen und andere, die alle „etwas zu bieten haben“. Im Sommer ist Einkochzeit. Wieder eine Aufgabe, die Arbeit und Anregung zugleich ist – und im Winter bleibt dann Zeit für Handarbeiten.

Über die vielen anderen Dinge, mit denen wir uns beschäftigen, erzähle ich ein anderes Mal – der Anfang ist gemacht.

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2 Gedanken zu “Was uns bewegt …

  1. Liebes Anregendesleben,
    Leider gib es viel zu wenige auf dieser Welt, die es so Hand haben wie Ihr. Zu meiner Schande muss ich gestehen, ich kaufe mein Fleisch und meine Eier auch im Supermarkt. Aber ich habe schon sehr oft darüber nachgedacht, die Eier und das Fleisch bei einem Bauern zu holen. Bin schon oft an einem vorbei gefahren. Irgendwann halte ich an um mich da mal umzuschauen. Deine Seite ist ein kleiner Anstoß dazu.
    Macht weiter so!!!
    LG von Nemo

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